Hallo Herr Wolfgang Ast,
ihre Emailadresse habe ich aus ihrer Webseite. Sie machen sich sehr interessante Gedanken zur Mathematik.
Es gibt jedoch einen Teilbereich der Mathematik wo ich mit ihren Gedanken und denen von Millionen anderen, absolut nicht übereinstimme. Es geht um die Geometrie.
Schon erdacht vor Hunderten vor Jahren hat sie sich merkwürdiger Weise bis in unsere Gegenwart behaupten können. Viele Erfindungen wurden mit der Zeit den neuen Erkenntnissen der Menschen verbessert oder angepasst. Nur bei der Geometrie hat man dies scheinbar total versäumt. Nun will ich sie nicht auf die Folter spannen, hier mein Bericht.
Im Gegensatz zu früher haben wir heute die Möglichkeit mittels moderner Mikroskope bis in die tiefsten Tiefen der Materie vorzudringen. Was sollte nun eigentlich jedem bewusst werden? Unsere schönen geometrischen Formen existieren gar nicht. Mit jeder weiteren Vergrößerung erkennen wir, dass sich die von weitem schönen und scheinbar auch berechenbaren geometrischen Formen in unförmige unberechenbare „Gebilde“ wandeln.
Im ganzen Universum werden wir keine Kugel, keinen Würfel oder sonst noch geometrische Formen finden. Geometrische Formen sind Illusion. Wir berechnen Illusionen.
Zitat von Ihnen : Nun, der Mensch hat sich mit der Mathematik ein Mittel und ein Werkzeug erschaffen um die Wirklichkeit zu verstehen, zu begreifen und sie zu bemessen.
Merken sie hier ihren Fehler? Die Berechnung von Körpern spiegelt als Ergebnis nicht die Wirklichkeit wieder.
Und nun ein sehr weises Zitat von ihnen: Denn wenn ich nicht genau weiß dann glaube ich.....
Wie genau kann man eine Illusion berechnen? Pi der Verhältniswert von einem Illusionswert zu einem anderen. Die Menschen glauben ihn berechnen zu können, schließlich hat man schon Milliarden von Stellen berechnet. Verstehen sie nun die Sinnlosigkeit dieser Berechnung? Man kann nun auch zur Schlussfolgerung gelangen, dass Pi nicht immer gleich sein muss. Ja gar nicht kann. Denn Pi ist ja nur eine illusorische Annahme, niemals nachweisbar.
Geometrische Berechnungen wie wir sie tun, sind nur für einen verschwindend kleinen Bereich anwendbar und immer ungenau. Im Mikrokosmos und im Makrokosmos sollten wir nicht eine einzige geometrische Formel oder Teile von ihr (z.B. Pi) anwenden. Das würde uns nur auf falsche Fährten führen, weil wir dann den Mikrokosmos oder den Makrokosmos nur falsch verstehen würden und eventuell auf falsche Schlussfolgerungen stoßen.
Wenn wir nun den Rest der Mathematik anpassen, dann wird uns so manches Licht aufgehen.
Hier mal ein kleiner Vorgeschmack: Im Universum wird die Addition und die Subtraktion benutzt. Natürlich auch die Multiplikation als erweiterte Addition und teilweise auch die Division als erweiterte Subtraktion, aber mit der Einschränkung dass bei der Division nur ganzheitliche Werte entstehen also keine Kommazahlen sondern gegebenenfalls Reste.
Also sollte es uns auch gelingen, anhand dieser Rechenarten das Universum, seinen ganzen Aufbau, seine ganze Funktion zu erklären.
In der Hoffnung, sie etwas zum Überlegen angeregt zu haben verbleibe ich mit freundlichem Gruß
R.S.