Ihr Glanz war wie der kostbarste Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis. Sie hatte eine große, hohe Mauer, zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben: die Namen der zwölf Stämme   Israels. Im  Osten waren drei Tore, im Norden drei Tore, im Süden drei Tore, im  Westen drei Tore. Die Stadtmauer hatte zwölf Grundsteine,  auf denen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes geschrieben standen.
Der mit mir redete, hatte ein goldenes Meßrohr um die Stadt,  ihre Tore und ihre  Mauer auszumessen. Die Stadt ist in einem Viereck angelegt, so lang wie breit. Und er maß mit dem Rohre die Stadt: zwölftausend Stadien; die Länge, Breite, Höhe sind bei ihr ganz gleich.  Er maß auch ihre Mauer: einhundertvierund-vierzig Ellen nach dem Maß der Menschen, das auch das der  Engel ist. Die Mauer ist aus Jaspis aufgebaut; die Stadt jedoch ist reines  Gold, so rein wie Glas. Die Grundsteine der Stadtmauer trugen  Schmuck aus verschiedenen Edelsteinen: Der erste Grundstein war ein Jaspis,  der zweite  ein  Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein  Sardonyx, der sechste ein Sardis, der siebente ein Chrysolith,  der achte ein Beryll,  der neunte ein Topas, der  zehnte  ein  Chzysopras,  der elfte ein  Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Und die zwölf Tore waren aus  zwölf  Perlen; ein jedesTor bestand aus einer einzigen Perle. Die  Straßen  in  der  Stadt  waren aus reinem Golde, wie durchsichtiges Glas. Doch einen Tempel sah ich nicht darin; denn Gott, der Herr, der Allbeherrscher sowie das Lamm ist ihr Tempel.
Die Stadt braucht auch nicht die Sonne  noch  den  Mond,  damit  sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erhellt sie  und  ihre  Leuchte  ist   das Lamm. In ihrem Lichte werden die Völker  wandeln;  die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit zu ihr bringen. Auch werden  ihr Tore tagsüber nie geschlossen werden; denn Nacht gibt es dort nicht.  Man wird die Herrlichkeit und den Reichtum der Völker in sie bringen. Etwas  Gemeines aber wird nicht in sie eingehen, auch nicht, wer Greuel und Lüge tut; nur wer eingetragen ist im Lebensbuch des Lammes.
Zur mathematischen Darstellung der heiligen Zwölf.
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©Wolfgang Ast
Bibeltexte
Vergleichen Sie die Textpassagen mit der geometrischen Form .

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Das Christentum findet seine tiefen Wurzeln in Israel, in den Mauern seiner Stadt " Jerusalem ".Die Darstellung vom himmlischen Jerusalem, beschrieben im neuen Testament,  beinhaltet eine komplexe Geometrie. Man findet im Zentrum das Malteserkreuz.
Die Offenbarung des Johannes OFFB.XXI, 9-27

Da kam einer von den sieben Engeln mit den sieben Schalen,  angefüllt mit den sieben letzten Plagen und sprach zu mir:" Komm,  ich will Dir die  Braut und Gattin des Lammes zeigen".  Da trug er mich, in der Verzückung,  auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel von Gott herniederkam in Gottes Herrlichkeit.
Was, werden Sie fragen, spielen Bibeltexte in der Mathematik für eine Rolle?